Das Herbstprogramm liegt vor. Sie können das Programmheft in der vhs, im Schloss, Haus des Gastes und in diversen Läden in Bad Bergzabern abholen. Anmeldung ist ab sofort möglich! Falls die Kurse wegen Corona im Herbst doch nicht stattfinden können, melden wir uns bei Ihnen.

 

V381 - Jüdisches Leben in Frankfurt

Datum: 28.10.2020 08:00 Uhr
Ende: 28.10.2020 16:00 Uhr
Ort: Frankfurt/ Main
Bertha-Pappenheim-Platz 1
Gebühren: 35 €
17/24 belegt
Warteliste aktiv

Information

Historische Exkursion zum Jüdischen Museum Frankfurt

Nach langer Umbauphase öffnet das Jüdische Museum Frankfurt wieder seine Pforten. Wir laden Sie ein, mit uns die neu konzipierte Dauerausstellung im Rothschild-Palais am Main zu besuchen. Die neue Dauerausstellung gibt Einblicke in die Geschichte der Juden in Frankfurt, bis 1933 eines der wichtigsten Zentren jüdischen Lebens in Europa. Seit dem 12. Jahrhundert sind jüdische Gemeinden in Frankfurt bekannt. Nach Worms gab es hier den zweitältesten jüdischen Friedhof nördlich der Alpen.

Obwohl die jüdischen Bürger die kulturelle, wirtschaftliche und soziale Entwicklung Frankfurts maßgeblich prägten, großzügig zahlreiche kulturellen Einrichtungen der Stadt (Museen, Uni etc.) finanziell unterstützten, wurden sie immer wieder diskriminiert und in den Jahren 1933-45 sogar systematisch verfolgt und ermordet. Die Jüdische Gemeinde zählte damals mehr als 30.000 Mitglieder. Zwölf Jahre Naziherrschaft zerstörte nicht nur das jüdische Leben in der Stadt, etwa 12.000 Frankfurter Juden kamen in den Vernichtungslagern ums Leben, die anderen konnten rechtzeitig ins Ausland fliehen oder untertauchen. Die Dauerausstellung im neu erweiterten Museum skizziert zentrale geschichtliche Ereignisse und Konflikte und reflektiert religiöse Fragestellungen. Sie erfahren, wie sich Leben und Religion der jüdischen Mitbürger veränderte, nachdem sie nicht mehr in der seit 1460 existierenden Judengasse wohnen mussten, einem der ältesten jüdischen Ghettos in Europa. Nach der bürgerlichen Gleichstellung 1864 zogen die, die es sich leisten konnten, in andere Frankfurter Stadtteile um z.B. in das neu gegründete Westend oder ins Frankfurter Ostend. Kunsthandwerk, persönliche Aufzeichnungen, Fotografien und Filme, historische Dokumente und Alltagsgegenstände geben zusätzlich Einblick in das jüdische Frankfurt, dem einstigen Zentrum des reformierten deutschen Judentums. „Der freigeistige Charakter der Stadt spiegelte sich auch in der Frankfurter Jüdischen Gemeinde wider“, schreibt das Jüdische Museum Frankfurt. Heute zählt die Jüdische Gemeinde Frankfurts wieder knapp 7.000 Mitglieder.

Abfahrt: Bushaltestelle am Bahnhof Bad Bergzabern

Rückfahrt: 16.00 Uhr (Frankfurt)

Kosten: 35,- (inkl. Busfahrt, 90 Min. Museumsführung und Einritt)

Maximal 24 Teilnehmer.

ANMELDUNG BIS 9.10.2020, 12 Uhr

Anmeldung

 

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